Ball des Sports 2005
  • Ball des Sports 2005 Videoclips 2005
  • Regie: Christian Schega und Josa Jungnickel
  • Laufzeit: 12 Minuten
  • Produktionsformat: miniDV
  • Produktionsnummer: 20
Ball des Sports 2005

Nachdem die Videoclips für den Ball des Sports 2004 bei den Ver- antwortlichen sehr gut angekommen sind, durften wir auch im Jahr 2005 die Videoclips für den Ball erstellen. Es ging wieder darum, in kurzen Videoclips die nominierten Sportlerinnen und Sportler dem Ball-Publikum vorzustellen, damit sie wissen, wenn der Bürgermeister den Umschlag öffnet, wer da jetzt "Sportlerin bzw. Sportler des Jahres" bzw. "Mannschaft des Jahres der Südpfalz" geworden ist. Dieses Jahr waren folgende Sportarten dabei: Handball, Speerwerfen und Laufen, Fußball, Sport-Schießen und wieder Triathlon.

Die Mannschaft des Jahres war die Fußballmannschaft des FSV Offenbach. Bei der Mannschaft, hatten wir ziemlich schnell eine Idee. Wir beide wollten erst einmal weg vom Fußballplatz, denn das sehen die Leute ja jeden Samstag im Fernsehen. Also überlegten wir uns beide ungewöhnliche Orte zum Fußballspielen. Ich hatte die Idee, die Mannschaft in der Fußgängerzone in Landau spielen zu lassen. Ein- wurf vom Rathaus, Dribbeln um Passanten waren da schon konkrete Bilder. Josa wollte sie im Supermarkt spielen lassen. Zusammen haben wir uns dann überlegt, dass wir sie doch im Hornbach-Baumarkt spielen lassen könnten, denn da hätten wir auch eine realistische Chance gehabt, es machen zu dürfen. Hornbach sponsert den Ball des Sports. Nach ein paar Telefonaten war es geklärt und wir durften drehen. Die Mannschaft war natürlich sehr begeistert und hatte sehr viel Spaß im Baumarkt. Wir hatten dadurch auch sehr viel Spaß.

Bei den anderen Sportarten hatten wir auch recht schnell Ideen, schließlich wußten wir noch vom letzten Jahr, was die Verant- wortlichen wollen. Im Vergleich zum letzten Jahr hatten wir auch mehr Zeit, uns Gedanken zu den einzelnen Sportlern zu machen. Beim Fußballer, Benjamin Auer von Mainz 05, also ein echter Bundeligaprofi, hatten wir die Idee, ihn alleine als eine Art Super-Fußballer gegen eine ganze Fußballmannschaft spielen zu lassen. Sein ehemaliger Verein, der HSV Landau, war davon sehr leicht zu begeistern. Bei der Handballerin wollten wir mit einem Effekt, das Video langsamer werden lassen, kurz bevor sie ein Tor wirft, um die schnelle Bewegung besser zeigen zu können. Bei der Läuferin überlegten wir uns eine Art Beweg- ungsanalyse zu machen, bei der man verschiedene Muskelgruppen beim Laufen zeigt. Beim Triathlet wollten wir beide wieder Unterwasseraufnahmen haben, da das beim letzten Mal sehr gut aussah. Da hatten wir nur das Problem, dass wir die drei Sportarten irgendwie zusammen bringen mussten, ohne uns vom letzten Jahr zu wiederholen. Damals hatten wir Morpheffekte für die Übergänge verwendet. Dieses Jahr kamen wir nach längerem Überlegen auf die Idee, das Ganze wie einen Comic aufzubauen. Bei den Übergängen verwandelt sich das reale Bild in ein Comic-Bild und die Kamera fährt zum nächsten Comic-Bild auf der Comic-Seite, auf dem der Sportler schon z.B. auf dem Fahrrad sitzt.

Innerhalb von etwas mehr als einer Woche, haben wir es wieder geschafft, die sieben Videoclips zu erstellen. Die Mühen haben sich aber gelohnt, denn am 24. September 2005 als die Clips beim Ball gezeigt wurden, war das Publikum begeistert. Der Bürgermeister hob unsere Arbeit auf der Bühne nochmal gesondert hervor, so dass es sogar einen Sonderapplaus gab. Vielleicht dürfen wir nächstes Jahr wieder die Clips erstellen. Wäre schön, denn trotz des enormen Zeitdrucks, hat es doch wieder sehr viel Spaß gemacht.

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