Ball des Sports 2008
  • Ball des Sports 2008 Videoclips 2008
  • Regie: Christian Schega und Josa Jungnickel
  • Laufzeit: 12 Minuten
  • Produktionsformat: miniDV
  • Produktionsnummer: 25
Ball des Sports

Auch in diesem Jahr wurden wir gefragt, ob wir die Videoclips für den Ball des Sports produzieren möchten. Auch wenn es durch die Terminverschiebung im letzten Jahr auf Januar für uns Streß in der Weihnachtszeit bedeutete, sagten wir zu. Mitte Dezember erhielten wir dieses Mal recht spät die Namen der nominierten Sportler, die wir in einem Videoclip vorstellen sollten. Dieses Mal war es nicht ganz so abwechslungsreich wie die Jahre zuvor. Zwei Handballer, zwei Läufer, eine Radfahrerin, die wir schon letztes Jahr porträtiert hatten, ein Fußballer und eine Fußballmannschaft. Immerhin hatten wir dieses Jahr das erste Mal keinen Triathleten dabei, die immer besonders aufwendig sind. Nach mehreren Telefonaten hatten wir aber unsere Ideen und die Termine mit den Sportlern.

Dieses Jahr hatten wir tatsächlich das erste Mal den Fall, das einer der Sportler, nämlich der Fußballer über die komplette Zeit nicht für die Dreharbeiten vor Ort war, so dass wir gewungen waren, mit Fotos, die ich von ihm noch rechtzeitig organisieren konnte, zu arbeiten. Daraus wurde dann ein netter Clip, in dem die einzelnen Fotos auf einen Tisch gelegt wurden und die Kamera anschließend vom Tisch zurück in den Weltraum zoomte. Obwohl wir in den vergangenen Jahren schon so viele Läufer gemacht haben, hatten wir da wieder völlig neue Ideen. Bei der Läuferin machten wir eine Geschichte daraus, in der sie beim Laufen in eine andere (2D-)Welt kommt. Wenn sie läuft, ist sie also in ihrer eigenen Welt. Beim Läufer machten wir etwas ähnliches. Wenn er nicht läuft, dreht sich die Welt rückwärts, erst wenn er läuft, ist alles normal.

Beim Handballer machten wir aus einem Sieben-Meter-Wurf eine westernartige Szene, in dem wir den Moment kurz vor dem Wurf in die Länge gezogen haben. Bei der Handballerin, die wir übrigens auch schon mal porträtiert haben, haben wir ein Interview vor schwarzem Hintergrund gemacht, mit einem Fernseher im Vordergrund. Auf diesem haben wir dann ein paar Spielszenen, die wir von ihr bekamen, eingeblendet. Die Mannschaft war dieses Jahr die Werksmannschaft der Südpfalzwerkstatt, einer Behindertenwerkstatt. Wir ließen sie erst in ihrer Werkstatt spielen und ließen sie dann alle auf einmal nach draußen auf den Fußballplatz stürmen, wo sie weiter spielten. Alles in allem war es zwar wieder sehr stressig, so dass kaum Zeit für Weihnachtsstimmung blieb, jedoch hat es auch wieder viel Spaß gemacht. Trotz des Zeitdrucks sind ganz passable Ergebnisse herausgekommen. Wenn es nächstes Jahr zeitlich klappt, werden wir bestimmt wieder die Videoclips für den Ball des Sports machen.

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