JASMIN PERRET - KISS
| PRODUKTIONS-NUMMER: | 28 |
| PRODUKTIONS-JAHR: | 2008-2009 |
| DVD-NUMMER: | 017 |
| SENDUNG: | --- |
| DAUER: | 3 min. |
| DREHTAGE: | 2 |
| TECHNIKER: | 5 |
Liebe Leserin, lieber Leser,
Im Sommer 2008 kam Jasmin auf mich zu, dass sie ein Musikvideo bräuchte. Da ich mal wieder Lust auf sowas hatte und es sich
zufällig ergab, dass ich eh eines produzieren sollte, sagte ich zu. Mit Wolfgang Schäffer als Regisseur, Christian Steffner
als Kameramann und Angelika Bräuml als Cutterin hatten stand das Team schnell fest. Nach einigen verschiedenen Ideen, entschieden
wir uns für das Konzept, das poppige Stück auch mit einem poppigen Video zu zeigen. Zu einem klassischen Pop-Video gehören
natürlich unbedingt Tänzer, die eine synchrone Choreografie tanzen. Allerdings sah das Konzept dann vor, dass die Tänzer
während des Stückes immer mehr aus der synchronen Einheit ausbrechen und mehr an Individualität gewinnen, angesteckt durch
Jasmins Energie und Lebensfreude. Das sollte dadurch unterstützt werden, dass sie anfangs alle gleich gekleidet sind und sich
gegen Ende des Videos ausziehen und unter den weißen Einheitsklamotten individuelle Kleidung haben. Das ganze sollte in einem
typischen, neutralen Studio gedreht werden. Außerdem sollte noch ein Drummer den Rhythmus vorgeben, anfangs auch sehr starr,
dann wird jedoch auch er von allem eingenommen.
Mit dem Konzept stand fest was wir brauchen, worauf ich begann, eine bestehende Tanztruppe zu finden, was mir nach einigen
Umständen auch schließlich gelang. Auch einen Drummer hatten wir gleich. Am Nikolaus-Wochenende war es dann soweit, wir konnten
drehen. Am ersten Tag drehten wir alle Szenen mit Jasmin und dem Drummer alleine, darunter auch Greenscreen-Aufnahmen, die wir
dann im Nachhinein noch vor die Tänzer legen konnten, weil Jasmin am zweiten Drehtag früher wieder gehen musste.
Der zweite Tag war ein sehr dicht gepackter Drehplan, weil wir alle Szenen mit den acht Tänzern abdrehen mussten. Der Aufwand
für einen zweiten Drehtag wäre zu groß geworden. Letztenendes hat das dann aber alles super geklappt. Besonders die Szenen, in
denen sich die Tänzer die Kleider vom Leib reißen, waren lustig zu drehen, weil wir da mutwillig die Klamotten zerschnitten haben.
Nach ein paar Wochen Nachbearbeitungszeit war dann Ende Januar 2009 das Video fertig.
Mehr Informationen zu Jasmin Perret gibts auf ihrer Homepage unter www.jasmin-perret.de
oder bei MySpace